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Buchlounge Zehlendorf oHG, Clayallee 343 in 14169 Berlin, Tel.: 030 809085-30. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-19 Uhr, Samstag 10-15 Uhr

Wenn Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen informiert werden möchten, teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit: 030 809085-30 oder per e-mail.

 

 

Donnerstag, 1. Juni 2017 um 20 Uhr

Premierenlesung mit der Autorin Doris Lautenbach

Wünsch dir was, aber pass auf! – das ist eine wunderbare Sammlung von skurrilen Geschichten aus der Feder der Berliner Schriftstellerin und Hörbuchsprecherin Doris Lautenbach. In fünf verschiedenen Kategorien präsentieren sich außergewöhnlich fesselnde und magische Geschichten wie kleine Universen, die erst gar nicht vorgeben, die ganze Welt zu beinhalten oder gar zu erklären. Gleichwohl regen sie zum Nachdenken an und begeistern mit überraschenden Wendungen und frischen Metaphern. Jedes Kapitel wird eingeleitet durch eine Digital-Illusion des preisgekrönten Berliner Fotokünstlers Uli Staiger.

 

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Donnerstag, 18. Mai 2017 um 20 Uhr

Buchvorstellung Astrid Müller: Erleuchtung für Zweifler. Eine spirituelle Reise nach Thailand, Laos und Kambodscha

Die Berlinerin Astrid Müller ist ausgebrannt vom ungeliebten Job, Anfang vierzig und schon viel zu lange single. Eine neue Liebe ist genauso wenig in Sicht wie eine berufliche Alternative. Sie begibt sich auf Sinnsuche nach Thailand in ein buddhistisches Kloster und möchte eine der extremsten Methoden der Meditation „Vipassana – die Kunst des Lebens“, erlernen. Vorher kreuzt ihr Weg unverhofft den eines sinnsuchenden Hollywood-Stars und sie beginnt eine Affäre. Sind die kommende Askese im Kloster und das Wiedersehen mit dem Promi in Südost-Asien womöglich der ersehnte Wendepunkt in ihrem Leben?

Es zeigt sich, dass die Dinge oft ganz anders sind, als sie erscheinen. Das ist die Botschaft des Buddhismus und auch die gelebte Geschichte der abenteuerlustigen Großstädterin.

Astrid Müller ist 1968 in Schleswig-Holstein geboren und lebt seit 1988 in Berlin. Die Stadt erfindet sich immer wieder neu. Sie möchte nicht mehr weg, doch hin und wieder muss sie mal raus - und weit weg. Meistens geht es dann nach Südostasien, allein und mit Rucksack. Dort kam sie mit Yoga in Kontakt und später auch mit Meditation. Die Reisen und das Berliner Leben haben Astrid Müller geprägt, haben immer wieder ihre Neugier und Kreativität befeuert. So lernte sie mit dem Pinsel schreiben, studierte in großen und kleinen Hörsälen, tauchte die Hände in feuchte Erde - wurde Dekorateurin, Sozialpädagogin, Keramikerin und Gesundheitswissenschaftlerin.

Dann brach Astrid Müller zu einer großen Südostasienreise auf und war ein Vierteljahr unterwegs. Die zahlreichen Abenteuer, ungewöhnlichen Begegnungen und Grenzerfahrungen sind der Stoff, aus dem ihr erstes Buch entstand: Erleuchtung für Zweifler - Eine spirituelle Reise nach Thailand, Laos und Kambodscha.

Ein Reise- und Erfahrungsbericht.

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Lesung: Oliver Hamann - "Der Wasserkrieg - Fuerte-Krimi No 1"
27. April 2017 | Einlass 19:45 | Beginn 20:00 | Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.

Der Münchener Kommissar Franz-Josef Grillmayr, kurz 'Grille' genannt, hat seinen Traum verwirklicht; er lebt und arbeitet seit kurzem auf seiner Lieblingsinsel Fuerteventura.
Als man den deutschen Chemiker Amin Redeker tot in einer Bucht von Costa Calma findet, wird Grillmayrs geruhsamer Job als "Verbindungs-Kommissar für deutsche Belange" abrupt zu einer turbulenten und schweißtreibenden Jagd auf den Mörder. Unterstützung erhält Grillmayr dabei von José Esparagio, einem frisch von der Polizeischule kommenden Spanier.
Der Kommissar und sein junger Assistent stoßen bei den Ermittlungen nicht nur auf zwei beinhart konkurrierende Unternehmer der Mineralwasserbranche, die um jeden Preis ihre Vormachtsstellung auf Fuerteventura behaupten wollen, auch intrigante wie verdächtige Figuren im Umfeld der zwielichtigen Unternehmer halten 'Grille' und José in Atem. Korrupte spanische Beamte, verführerische Frauen und die Skurrilität der Inselbewohner stellen die beiden dagegen oft vor ganz andere Probleme.

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Lesung: T.A. Wegberg - "Meine Mutter, sein Exmann und ich"
06. April 2017

T.A. Wegberg, der einigen von Ihnen durch seine Lesung im vergangenen September bei uns in guter Erinnerung sein dürfte, liest aus seinem neuen Roman "Meine Mutter, sein Exmann und ich":
Geschiedene Eltern sind ja schon schlimm genug. Aber wie soll Joschka seinen Freunden bitte erklären, dass seine Mutter jetzt ein Mann ist - dem plötzlich ein Bart wächst und der Frederik heißt? Während seine Schwester Liska sich bemüht, offen mit der Veränderung umzugehen, empfindet Joschka nichts als Widerstand und große Wut. Er zieht zu seinem Vater und will nur noch Abstand von allem. Erst durch den neuen Mitschüler Sebastian, der an einer seltenen Krankheit leidet, und Joschkas Liebe zu der engagierten Emma öffnet er sich schließlich für seine neue Familiensituation. Denn wenn er ehrlich ist, hat sich eigentlich gar nichts Entscheidendes geändert ...

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12. Januar 2016 um 20 Uhr

Lesung des preisgekrönten Autors Kai Hensel aus seinem Thriller "Bist du glücklich?"

Berlin. Laura und Patrick - ein Traumpaar auf der Sonnenseite des Lebens und auf dem Sprung zum großen Geld, denn Patricks App-Spiel "Bist du glücklich?" erobert die Welt. Weil der Spieler sein eigenes Leben neu sieht: Er muss ausbrechen, Mauern einreißen, Grenzen überschreiten. Ihre Idylle wird durch eine Stalkerin getrübt, die ein blutiges Geheimnis mit sich trägt. Sie scheint etwas über Patrick zu wissen, das Laura nicht weiß. Alles entscheidet sich in einem verfallenen Schloss in Brandenburg. Ein Kampf um die Wahrheit beginnt. Und um diesen Kampf zu gewinnen, um diese Nacht zu überleben, muss Laura Mauern einreißen, Grenzen überschreiten - in den eigenen Abgrund blicken.

 

Pressestimmen zu "Bist du glücklich?":

Es moderiert die bekannte Zehlendorfer Autorin Zoë Beck.

(c) Victoria Tomaschko

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24. November um 20 Uhr: Deutscher Wortwitz trifft auf ungarische Melancholie

Ein besonderes Highlight, bei dem Musik und Text im fröhlichen Zwiegespräch über den Ernst des Lebens stehen.


Bettina Bremers lapidar-poetische Verarbeitungen der oft bitteren Wahrheiten des Daseins harmonieren wunderbar mit der eigentümlich wehmütigen und zugleich trotzigen Kraft der Musik Ungarns und der Roma, gespielt und gesungen von Anti von Klewitz und Sander Hoving. Hier und dort schleicht sich auch mal ein swing-standard oder eine bekannte Musical-Melodie in den thematischen Kontext ein, gewissermassen zur Auflockerung, und die sporadische und spontane Miteinbeziehung des Publikums sorgt für überraschende Wendungen, die kein Konzert dem anderen gleichen lassen.

Bettina Bremer: Texte und Gedichte, Anti von Klewitz: Geige, Bass, Gesang; Sander Hoving: Geige, Bratsche

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Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte“

Kaltnadelradierungen von Claudia Berg zu der Erzählung von Kurt Tucholsky

Vernissage mit Lesung aus Kurt Tucholskys Rheinsberg - die Künstlerin wird anwesend sein - am 8. Oktober 2016 um 18 Uhr

sowie

Finissage mit Lesung aus Kurt Tucholskys Rheinsberg und Gespräch mit der Künstlerin am 9. Oktober 2016 um 15 Uhr mit Kaffee, Tee und Kuchen

Weitere Informationen: www.claudia-berg-grafik.de

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Lesung mit einem der Longlist-Autoren am 15. September 2016 um 20 Uhr

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein der Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen "Roman des Jahres" aus. Mit dem Preis möchte der Börsenverein über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch. Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich mit ihren Titeln für die Auszeichnung bewerben.

Die Anwärter stehen bereits seit Ende August fest: 20 Autoren sind von der Jury für die Longlist des deutschen Buchpreises ausgewählt worden.
Bevor das Geheimnis um den Gewinner gelüftet wird, stellen die Autoren ihre Titel in „Blind-Date-Lesungen“ in ganz Deutschland vor. An zehn Veranstaltungsorten lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Romanen, die auf der Longlist des Buchpreises stehen. Wie bei einem Blind-Date weiß das Publikum vorher nicht, wer es erwartet: Erst vor Ort wird der Überraschungsgast vorgestellt.

http://www.deutscher-buchpreis.de/news/eintrag/longlistromane-des-deutschen-buchpreises-bei-blind-date-lesungen/

Nachtrag: Bei uns las Gerhard Falkner aus seinem Roman Apollokalypse.

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01. September 2016 um 20 Uhr: Buchpremiere - Autorenlesung

Nach sechs Romanveröffentlichungen sind nun erstmals auch Kurzgeschichten des Berliner Autors T. A. Wegberg als Buch erhältlich. „Hör bloß auf mit Liebe“ enthält 15 Short Storys über Beziehungen aller Art – glückliche, schwierige, beendete, familiäre, geheime, beginnende und sonstige …

T. A. Wegberg ist der Autor mehrerer erfolgreicher Jugend- und All-age-Romane, darunter „Memory Error“ oder „Klassenziel“ (beide Rowohlt Verlag) sowie der Entführungs-Thriller „Du weißt es nur noch nicht“ (Dead Soft Verlag). Seine Romane und Kurzgeschichten mit psychologischem Hintergrund wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Der studierte Germanist ist zweiter Vorsitzender des Freien Deutschen Autorenverbands Berlin und arbeitet auch als Übersetzer, Lektor und Dozent sowie ehrenamtlich als Online-Betreuer für Jugendliche in Krisensituationen. Sein Literatur- und Kulturblog „Schreib, so laut du kannst“ bietet bildreiche Einblicke in Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen sowie Interviews mit Autoren und anderen Kulturschaffenden.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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Beate Vera ist endlich nach langer Krankheit wieder auf den Beinen und wird am 28. Juli 2016 um 20 Uhr die im letzten Jahr abgesagte Lesung mit ihrem letzten Buch Ein Sommer in Berlin bei uns nachholen - der Zeitpunkt passt ja auch viel besser als der verregnete Herbst! Als Schmankerl gibt es zusätzlich zu unserem üblichen Café-Angebot auch Cocktails!

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Unser Abend für die Sinne am 01. Juli beginnt diesmal mit Live-Gipsy-Swing-Musik mit den STACHELITES um 18 Uhr in der Dorfkirche Zehlendorf.

StachelitesDas Berliner Gypsy-Jazz-Quartett besteht aus den beiden Sinti-Gitarristen Giovanni Steinbach und Janko Stachlengro Lauenberger (Sinti-Swing Berlin), dem israelischen Geiger Daniel Weltlinger (Lulo Reinhardt, Latin-Swing Project) und dem Kontrabassisten Max Hartmann.
Mit temperamentvollen und hochvirtuosen Duellen voller Lebensfreude und Übermut startet das Fest der Sinne.

 

In unserer Buchhandlung findet gleich im Anschluss an das Konzert in der Dorfkirche ein Poetry-Slam statt.

Molto-Vitale

In diesem Jahr erleben Sie nicht nur kulturelle Darbietungen in den teilnehmenden Geschäften. Lassen Sie sich von den großartigen, artistischen Künsten der Schüler der Emil-Molt-Schule verzaubern: Jongleure, Handstandartisten, Einrad- und Hochradfahrer, Diabolo-Artisten u.v.m. Ein Fest für die ganze Familie!

 

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Am 30. Juni um 20 Uhr absolvieren vier ganz unterschiedliche Autoren ihre Antrittslesung des Freien Deutschen Autorenverbandes Berlin e.V. (FDA) bei uns:
Miriam Schroiff, Dozentin für Philosophie, Kommunikationstraining und Projektmanagement, veröffentlicht neben philosophischer Fachliteratur unter dem Künstlernamen Mirita Sofamosa Kurzgeschichten und Krimis.
Die Lyrikerin Stefanie Haertel reist gerne und fühlt sich besonders in Dubai und Venedig wohl. Sie engagiert sich als ehrenamtliche Patin für zwei Mädchen aus Kenia und aus Indien. In ihren Gedichten, von denen bereits etliche veröffentlicht wurden, gibt sie ihren Gefühlen Ausdruck.
Drehbuchautorin Daniela Fiebig schreibt Hörspiele und Sachbücher, ist Kinofan und veröffentlicht unter dem Pseudonym Marie-Luisa Sandt Romane.
Jannik Oestmann hat mehrere Schreibwettbewerbe gewonnen und in Anthologien veröffentlicht. Leseerfahrung sammelte er unter anderem auf der Leipziger Buchmesse. Er schreibt für die Schülerzeitung des Georg-Herwegh-Gymnasiums.

Der Freie Deutsche Autorenverband Berlin e.V. ist ein aktives Netzwerk für Schriftsteller(innen). Durch monatliche Treffen, eine Textwerkstatt, Kongresse, Gastvorträge und natürlich durch den lebendigen Austausch bietet er Hilfe, Rat und Unterstützung in allen Fragen des Schreibens und Gelesenwerdens. Traditionell organisiert er eine öffentliche Antrittslesung für neu eintretende Mitglieder. Vier davon stellen ihre ganz unterschiedlichen Texte bei uns vor. Für mehr Informationen: www.fda-berlin.de

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Dienstag, den 14. Juni, 20 Uhr

Unsere Veranstaltung verbindet bildende Kunst mit Literatur und beschäftigt sich mit einem ernsten Thema: Der Flucht von Menschen vor Vertreibung und Krieg. Der Abend soll über die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze inspirieren und Raum zur Reflexion und Diskussion lassen.

Roland Siegloff nähert sich diesem stets aktuellen Stoff literarisch und stellt bei uns seinen Roman

Nächster Halt: Südkreuz

vor. Drei Menschen, zwei Züge, eine Nacht: Im Liegewagen von Budapest nach Berlin fürchtet ein afghanischer Flüchtling seine Entdeckung. Eine Museumspädagogin auf der Heimreise versucht im selben Waggon, den Grenzschutz zu überlisten. Und ein Beamter des Bundesinnenministeriums, hin- und hergerissen zwischen Politik und Privatem, kehrt im Schlafwagen von Verhandlungen in Paris zurück. Ängste und Erinnerungen steigen in den Reisenden hoch: Während ihre Nachtzüge durch Europa rollen, treffen ihre Lebenswege unerwartet aufeinander.

Roland Siegloff beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Asyl, Migration und Grenzen. In Nächster Halt: Südkreuz gestaltet er das Thema in neuer Form. Der Journalist und Autor, 1963 in Emden geboren, lebt in Berlin und Brüssel.

Der Abend wird umrahmt von Collagen von Sigrid Weise. Unter dem Titel "Woher Wohin?" gestaltet sie sechs Collagen aus Kartenmaterial zur Flüchtlingsproblematik.

Sigrid Weise, 1964 in Berlin geboren, wurde 1993 zur Meisterschülerin der HdK Berlin ernannt, an der sie Kunst mit den Schwerpunkten Malerei und Druckgrafik studierte. Hierauf folgte ein Studienaufenthalt am Royal College of Art in London. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sie sich auch im Bereich der Kunstvermittlung und Lehre. Sigrid Weise lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Berlin.

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2. Juni 2016 um 20 Uhr

Peter Bieber liest am 2. Juni um 20 Uhr aus seinem Buch über seine Flucht aus der DDR nach Westdeutschland und die Gründe, die dazu führten, seine Tätigkeit als Fluchthelfer sowie seine Entführung aus West-Berlin durch die Staatssicherheit und die anschließende fünf Jahre währende Haft in Brandenburg. Anschließend steht er für ein Gespräch zur Verfügung.

urteilbieber

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Mädelsabend-Lesung mit Julia K.Stein und Anke Maiberg, Donnerstag 12. Mai 2016, 20.00 Uhr

Endlich ist der Frühling auch bei uns angekommen, das feiern wir mit einem fröhlichen Abend - nur für Mädels:


Sie lesen zu viele Frauenzeitschriften, pfuschen beim Sport, brezeln sich auf und flirten sich fast um Kopf und Kragen… so sind die Figuren in den Liebeskomödien von Julia K. Stein („Vergoogelt!“) und Anke Maiberg („Ist das Liebe oder kann der weg?“). Beim MÄDELSABEND der Autorinnen in der Buchlounge Zehlendorf wird nicht nur gelesen, sondern auch gemeinsam mit dem Publikum über Männer und andere Frauenthemen geplaudert und gelacht. Und am Ende ist womöglich die entscheidende Frage geklärt: Was tun, wenn einem das nächste Mal Hugh Grant im Fahrstuhl begegnet?

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25. April, 18 Uhr: Vernissage zur Wanderausstellung der Schönsten Deutschen Bücher 2015

26. April bis 14. Mai

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21. April, 20 Uhr: Lyrikabend mit Life-Klezmer-Musik

19. April, 16.30 Uhr: Autorenlesung mit Myriam Halberstam für Kinder ab 3

 

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28. Januar 2016, 20 Uhr: Autorenlesung mit Kai Hensel und seinem Thriller Sonnentau. Ein Fall für Brecht und Velasco

Jooly wollte ausbrechen aus ihrer satten Existenz in Deutschland. Sie wollte ein Leben mit Sinn, Teil werden einer besseren Welt. Gestorben ist sie in den Trümmern eines Geländewagens, in den schroffen Bergen Haitis. Alles sieht nach einem Unfall aus. Doch warum scheint niemand in Haiti sie gekannt zu haben? Warum gibt es keine Informationen über die letzten Wochen ihres Lebens? Und wer hat ihre Leiche verschwinden lassen? Maria Brecht, nach abgebrochenem Studium nun Barkeeperin in Berlin, fliegt in die Hauptstadt Port-au-Prince, auf der Suche nach der Wahrheit über ihre Freundin. Sie dringt ein ins Milieu der Entwicklungshilfe, in eine Welt von Elend und schönem Schein, Gewalt und Prasserei, Zärtlichkeit und Zynismus. Sie begegnet Rafael, einem jungen Fotografen aus Bremen. Gemeinsam brechen sie auf in die Berge. Und geraten auf die Spur eines Arztes, dessen Hilfsprojekt tödlich schief gelaufen ist.

SONNENTAU ist ein fesselnder, genau recherchierter Thriller über die Wahrheit hinter den Bildern von Armut und Krieg. Über Wohltäter und ihre Opfer, über Mitleid, Gier und die Sehnsucht nach einer besseren Welt.

 

 

 

 

Es moderiert die KrimiZEIT-Bestenlisten-Autorin Zoë Beck.

(c) Victoria Tomaschko

 

8. Dezember 2015 um 16.30 Uhr

Wir feiern Channukkah mit der Verlegerin Myriam Halberstam ein bilinguales Channukkah/Hannukkah auf deutsch und englisch. Myriam Halberstam liest aus ihrem von Nancy Cote wunderschön gestalteten Buch "Ein Pferd für Channukkah/A Horse for Hannukkah".

Channukkah

Eine Veranstaltung für Grundschulkinder.

 

03. Dezember 2015, 19:30 Uhr

Paul Bühre, Schüler an einem Zehlendorfer Gymnasium, liest aus Teenie Leaks

Paul Bühre

Wir freuen uns besonders über eine Veranstaltung mit dem wohl jüngsten deutschen Bestellerautor Paul Bühre, Schüler an einem Zehlendorfer Gymnasium. Sein Buch "Teenieleaks. Was wir denken (Wenn wir nichts sagen)" sorgte für erheblichen Wirbel in der Presse, so veröffentlichte die ZEIT ein ganzseitiges Interview mit ihm, er trat bei Stefan Raab in "tv total" auf und war Gegenstand unzähliger Besprechungen. Nachdem er sich einige Zeit der öffentlichen Aufmerksamkeit entzogen hat, wird er nun bei uns aus seinem Buch lesen und sich den Fragen stellen.

 

27. November 2015 um 17 Uhr

Eine kleine Veranstaltung findet bei uns am 27. November um 17 Uhr statt und stellt den Auftakt einer Reihe von Buchvorstellungen in der Vorweihnachtszeit dar, in deren Rahmen wir Ihnen unsere Lieblingsbücher mit den Themen Kinder- und Jugendbuch, Belletristik, "Das schöne Buch" und Preisträger des Jahres 2015 vorstellen - vielleicht findet sich die eine oder andere Geschenkidee darunter: Den Anfang macht unsere Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung Michaela Höher und stellt ihre Lieblingsbücher vor.

 

21. November 2015, 12:30 bis 20:00 Uhr

Wir gestalten den Büchertisch beim 13. Steglitzer Literaturfest in der Schwartzschen Villa. Seien Sie dabei!

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20. November um 20 Uhr

Dr. Marcus Hernig liest aus seinem erzählenden Sachbuch "Chinas Bauch".

Ein in 16 Geschichten erzähltes Plädoyer für mehr "Mitempfinden" dessen, was Menschen in anderen Kulturen wirklich fühlen - in China, dem Land der Massen, dem Land des Drachen, der uns Angst macht, wie viele Menschen in Deutschland glauben. Weniger denken, vielmehr fühlen ist wichtig, den emotionalen Osten besser zu verstehen. Das wird immer wichtiger in einer Welt, die scheinbar zusammenrückt, dabei aber immer oberflächlicher wahrnimmt.

Der Sinologe und Publizist Dr. Marcus Hernig lebt in China und Japan, leitete das Goethe-Institut in Kyoto, schreibt erzählende Sachbücher über China und das Verhältnis zwischen Ost und West, lehrt an der Tongji-Universität und der University of Science and Technology Shanghai und berät westliche Unternehmen und Institutionen in interkulturellen Fragen.

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Leider wegen Erkrankung der Autorin ausgefallen:

Premierenlesung der erfolgreichen Autorin Beate Vera aus Lichterfelde "Ein Sommer in Berlin" über eine Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt.

Ein Sommer in Berlin erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Buchhändlerin in Zehlendorf, die ihr Leben völlig neu ordnen muss, alte, negative Verhaltensmuster ablegt und endlich lernt, sich selbst zu vertrauen und auf eigenen Beinen zu stehen.

(Hinweis: Ähnlichkeiten mit lebenden und bei der Lesung anwesenden Zehlendorfer Buchhändlerinnen sind rein zufällig)

 

 

 

 

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05. November 2015 um 20 Uhr

Autorenlesung mit Nathan Ceas und seinem Roman"Der lange Weg"

"Als vor Tagen im Flüchtlingszug von Krotoschin nach Berlin Kläre auf seinem Schoß saß und er zum ersten Mal in seinem Leben dieses wunderbare, mit Worten nicht erklärbare Gefühl hatte, stellte er keine Verbindung zu seinen geheimen Buchstudien her."

Es ist die Geschichte des zwölfjährigen Halbjuden Daniel, der Anfang 1945 aus einem Germanisierungslager der SS im polnischen Kobylin nach Berlin zu seinen Eltern flieht. Auf der Flucht begegnet er der älteren Kläre, mit der er gemeinsam den Weg nach Berlin antritt. Sie kommt aus einem überzeugten Nazihaushalt und er aus einem intellektuellen liberalen. Die konträren Auffassungen der beiden Protagonisten spiegeln die damalige Zeit wieder.

08. Oktober 2015

Mit unserer Autorenlesung "Trügerische Nähe" mit der Berliner Autorin Susanne Kliem tauchen wir ab in „ein abgründiges Psychodrama, das an Spannung kaum zu überbieten ist. Susanne Kliem führt den Leser auf eine gnadenlose Achterbahn der Gefühle mit einem fulminanten und unvorhersehbaren Show-Down. Ein absolutes Highlight am Krimi-Himmel!" Jennifer Wind auf: mywoman.at (14.09.2015)

In einem Dorf vor den Toren Berlins erfüllen sich zwei Paare Mitte vierzig ihren Traum: Sie ziehen auf einen stilvoll renovierten Hof und freuen sich auf ein beschauliches, naturnahes Landleben. Als ganz unerwartet Livia, Marlis’ attraktive Tochter aus erster Ehe, auftaucht, setzt sie eine gefährliche Dynamik in Gang. In kürzester Zeit verwandelt sich der idyllische Hof in einen beklemmenden Ort: Eifersucht, Neid und Verdächtigungen vergiften alle Beziehungen und enden in erbitterter Feindschaft. Dann wird auf einer Waldlichtung eine Leiche gefunden…. Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival ‚Theater der Welt`. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrer Familie im Herzen Berlins.

 

30. September 2015

Kinderliteratur – Beliebt und doch belächelt. Diskussion über die Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland

Eine Veranstaltung im LiteraturHausBerlin in Kooperation mit der LiteraturInitiative Berlin. Unsere Buchhändlerin Michaela Höher war dort zu einer Podiumsdiskussion über das Thema "Kinderliteratur – Beliebt und doch belächelt" eingeladen.

 

Montag, 21. Sep. 2015, 19:00Uhr
Rainer Ehrt: Buchgelüste
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bibliophilen Abend e.V.

Der Berliner Bibliophilen Abend e.V. veranstaltet monatlich für seine Mitglieder anspruchsvolle Vorträge mit Bezug zum "Schönen Buch". Wir freuen uns, für den BBA eine Veranstaltung ausrichten zu dürfen und haben den Maler und Grafiker Rainer Ehrt eingeladen, unter dem Titel "Buchgelüste" am 21. September 2015 um 19 Uhr über die Herstellung originalgraphischer Künstler- und Malerbücher zu berichten. Selbstverständlich bringt Rainer Ehrt einige Beispiele seiner abwechslungsreichen Edition zur Veranschaulichung mit.
www.edition-ehrt.de


Freitag, 11. Sep. 2015, 18:00Uhr
Abend der Sinne
Genießen Sie mit uns einen sinnlich-inspirierenden Abend im Herzen Zehlendorfs.
Am Freitag, den 11. September 2015, entführen wir Sie in das 20. Jahrhundert und verführen Sie mit kulturellen Leckerbissen. Die Zeitreise beginnt in der Alten Dorfkirche um 18 Uhr mit dem Zehlendorfer Kammerchor und führt Sie anschließend - geleitet durch unsere Lichtbänder - zu den einzelnen Veranstaltungsorten.
Es erwarten Sie Musik, Spiel, Lesung und kulinarischer Genuss.
Unser Programm in der Buchlounge Zehlendorf:
Die 1910er: Kafka. Der Prozess der Verwandlung in ein Schloss
Eine Interaktive Lesung


 

Donnerstag, 3. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Peter Baum: Im alten Schloß. Novellen

Der Berliner Literaturarchäologe Martin A. Völker liest aus Peter Baums "Im alten Schloß. Novellen.“
Der Herausgeber Martin A. Völker entdeckt mit Peter Baum (1869−1916) einen vergessenen Freund von Else Lasker-Schüler und Peter Hille und beschreibt die menschlichen und weltlichen Abgründe vor und im Ersten Weltkrieg. Das Werk des in seiner Zeit verehrten Peter Baum fiel der Vergessenheit anheim, weil der Erste Weltkrieg, für den er sich freiwillig meldete, das weitere Schaffen des Schriftsstellers gewaltsam beendet hat und eine mögliche Rezeption im Vorfeld des Dritten Reiches mit dem Hinweis auf seine jüdische Identität abgeschnitten wurde. Die von seiner engen Freundin Else Lasker-Schüler hochgeschätzte Novellensammlung "Im alten Schloß" aus dem Jahr 1908, die jetzt von dem Herausgeber Völker wiederveröffentlicht wird, entstand im personalen wie künstlerischen Umfeld des Expressionismus. Deutlich und brutal zeigt sie das Aufeinanderprallen von Traum und Wirklichkeit, der inneren Möglichkeiten und des Wollens sowie der gesellschaftlichen Begrenzungen. Peter Baum hinterfragt die historisch herausgebildete Moral und Unmoral und stellt die Frage, was Menschen beisammenhält, was sie trennt und wieder zusammenführt. Damit stößt er zum Kern der Moderne vor, in der Traditionen überprüft und gekappt werden und alle Selbstverständlichkeiten wegbrechen.
Der Herausgeber Dr. Martin A. Völker publiziert zu vergessenen Autoren und Texten der deutschen Literaturgeschichte. Der Kulturwissenschaftler und Ästhetiker edierte Werke von Aufklärern des 18.Jahrhunderts (u.a. Carl von Dalberg), der Romantik (Louise Brachmann) und der literarischen Moderne (Gutti Alsen, Katarina Botsky, Max Dreyer, Axel Lübbe).


Donnerstag, 27. Aug. 2015, 20:00 Uhr
Thema Demenz:
Lesung und Gespräch mit der Autorin Barbara Petermann
"Emmy und die Tänzerin - ein Roman von Liebe und Demenz" ist ein einfühlsames Buch zum Thema Altersdemenz. Ein heikles Thema wird unter den Händen der reflektierten Schriftstellerin zu einer warmherzigen Geschichte über Familie, das Älterwerden und die Liebe. Die Berliner Autorin Barbara Petermann M.A., Jahrgang 1957, Germanistin, Verlegerin und Autorin und engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Demenzprojekten. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
„Ein Roman voller Emotionen ... Die Personen entstehen einem richtig im Kopf ... in allen Facetten... guter Weg, das Thema unverkrampft vorzutragen.“ (Antenne Mainz, „Volker Pietzsch im Gespräch mit ...“ vom 29. Mai). „Die Autorin Barbara Petermann hat eine starke emotionale Bindung zum Thema Demenz. Ihr Roman zeigte sehr viel Sensibilität, Feingefühl und Engagement, ohne die schwierige Situation der Angehörigen aus den Augen zu lassen ... Ein sehr wichtiges Buch.“ (Angelika Albert, Buchhändlerin, Schwanheimer Zeitung Mai 2015). „Der Debütroman von Barbara Petermann, die sich selbst für Demenzprojekte engagiert, erzählt auf beinahe philosophische Art und Weise, wie die Betroffenen mit einer solchen Erkrankung umgehen … „Emmy und die Tänzerin“ ist ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, das viele Weisheiten beinhaltet!“ (Blog In Büchern leben, 9. Mai 2015)

 

Dienstag, 14. Jul. 2015, 20:00Uhr
Bernhard Kegel liest aus "Herrscher der Welt"
Die Herrscher der Welt – Wie Mikroben unser Leben bestimmen
Mikrobiologen revolutionieren unser biologisches Weltbild und senden einen "Aufruf an alle Lebenswissenschaftler, ihre Sicht auf die fundamentale Natur der Biosphäre signifikant zu verändern". Bernhard Kegels neues Buch illustriert anhand vieler Beispiele, dass Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, keine Individuen sind (und es wohl auch nie waren), sondern sich aus einem großen Wirt und einer spezifischen Gemeinschaft aus vielen bis sehr vielen kleinen und kleinsten Partnerorganismen zusammensetzen. Lebewesen sind Holobionten. Mit Hilfe modernster molekularbiologischer Methoden wird der Vorhang vor einem Schauspiel gelüftet, in dem die allgegenwärtigen Mikroben eine Hauptrolle spielen, das aber weniger von Krankheit und Tod, als von Gesundheit, Kooperation und Arbeitsteilung handelt. Leben – das ist die zentrale Botschaft dieser neuen Erkenntnisse – kann man nicht alleine.

 

Donnerstag, 2. Jul. 2015, 20:00Uhr
Zoë Beck liest
Die bekannte Zehlendorfer Autorin Zoë Beck liest als Übersetzerin aus dem Buch "Weiter als der Himmel".
Jeanette, frisch promovierte Astronomin, macht an einem Teleskop in den chilenischen Anden eine
sensationelle Entdeckung, die diversen Gesetzen ihrer Wissenschaft diametral entgegensteht. Sie
weiß nicht, ob sie ihre Ergebnisse veröffentlichen soll oder ob sie damit ihrer Karriere schadet.
Schließlich tut sie es und hat die gesamte astronomische Welt gegen sich aufgebracht. Sie stürzt in einen Strudel,
der schon bald ihr Privatleben mit sich reißt und sie zwischen den Mühlsteinen der Vergangenheit und der
Gegenwart zu zermahlen droht. Bilder ihrer Schwester, die unter rätselhaften Umständen in ihrer Kindheit starb,
spannen sich vor die Wirklichkeit. Sie sucht den Himmel und die Erde nach ihr ab und verliert sich dabei selbst.


Donnerstag, 25. Jun. 2015, 20.00Uhr
Tod in der Hasenheide
Krimi-Lesung mit Connie Roters
Beim Joggen in Neukölln stolpert eine junge Journalistin fast über die taufrische Leiche eines Soldaten. Kurz danach taucht die Tatwaffe in ihrer Küche auf und aus der Zeugin wird eine Verdächtige. Hauptkommissar Breschnow, Hobbylyriker und Berufstrinker, findet heraus, dass das Opfer ein skrupelloser Elite-Ausbilder für Afghanistaneinsätze bei der Bundeswehr war. Nach und nach kommt er einem perfiden Racheplan auf die Spur – und muss erkennen, dass seine Ermittlungen ihn auf eine völlig falsche Fährte gelockt haben . . .
Connie Roters behält stringent die Lösung des Falles im Auge und sorgt mit ihrer spannend konkreten und dialogreichen Erzählweise dafür, dass die Bodenhaftung des Krimis bis zur letzten Seite nicht verloren geht.Die Autorin Connie Roters lebt seit 35 Jahren in Berlin. Nach ihrem Studium der Publizistik arbeitete sie als freie Journalistin, Filmschaffende, Agentin, Veranstalterin für Kleinkunst und Sozialarbeiterin.

 

Dienstag, 16. Jun. 2015, 20.00Uhr
Die Frauen von Picasso. Eine Pressekonferenz
Buchvorstellung und Schauspiel
Pablo Picasso wechselte seine Frauen so häufig wie seinen Malstil. Das Verhältnis zu ihnen beeinflusste seine Stimmungen und seinen Kunststil. Während seines langen Lebens fertigte er zahlreiche Porträts seiner Ehefrauen, Musen, Weggefährtinnen und Geliebten sowie seiner Kinder an. In einer amüsanten Pressekonferenz kommen die Damen mit ihren nicht immer positiven Erfahrungen mit dem Künstler zu Wort. Sie werden nicht nur über ihr Zusammenleben mit dem Malergenie sprechen, sondern auch einen Rückblick auf ihr eigenes Leben geben. Fragen aus dem Publikum sind nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht. Anschließend stellt der Berliner Verlag ebersbach & simon, bei dem das Buch - Die Frauen von Picasso - erschienen ist, sich und sein Programm vor.
Darstellerinnen: Schauspielerinnen Magdalene Artelt und Barbara Geiger.
Regie: Barbara Geiger
Text: Brian McAvera
Moderator: Kulturjournalist und Autor Hermann-Josef Fohsel
Picassos FrauenBarbara geier


Donnerstag, 28. Mai. 2015, 19:30Uhr
Leben hinter Mauern
Buchpräsentation und Gespräch
Jenny Krämer / Benedikt Vallendar
Leben hinter Mauern. Arbeitsalltag und Privatleben hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
Das Ministerium für Staatssicherheit besaß beachtlichen Einfluss auf den Alltag vieler DDR-Bürger. Aus diesem Grund standen bisher vor allem die Opfer der Stasi im Mittelpunkt des Interesses. Das Privatleben der Männer und Frauen, die bei der berüchtigten Geheimpolizei arbeiteten, blieb größtenteils im Verborgenen.
Erstmals veröffentlichte Dokumente zeigen nun das, was sich lange Zeit hinter den Mauern der Dienststellen und Wohnungen abspielte. Von operativen Maßnahmen gegen abweichendes Verhalten in den eigenen Reihen bis hin zu Konflikten zwischen Kollegen und Vorgesetzten. Auch das gesamte Familienleben, die Freizeitgestaltung , Disziplinarstrafen, Alkoholismus und das Liebesleben, sowie das von der SED gewünschte "gesellschaftliche Engagement" kommen hier zur Sprache.
Für das Buch haben die Autoren Akten ausgewertet und Gespräche mit Stasi-Offizieren geführt. Trotz zahlreicher Privilegien haben nicht wenige Satsi-Offiziere ihre Arbeiten als frustrierend erlebt, denn auch im Privatleben war gegenseitiges Misstrauen oberstes Gebot. Der potenzielle Feind konnte nach der MfS-Doktrin auch in den eigenen Reihen sitzen, und das galt es zu verhindern. Das Buch versucht auch der Frage nachzugehen, warum Stasi-Mitarbeiter bis 1989 fuktionierten, obwohl sie oft die gleichen privaten Probleme wie ihre Opfer hatten.
Die Autoren: Jenny Krämer, geb. 1974, hat Geschichte , Politik und öffentliches Recht studiert. Sie beschäftigt sich wissenschaftlich mit Phänomenen deutscher Alltagsgeschichte. Benedikt Vallendar, geb. 1969, Studium der Romanistik, Jura und Neueren Geschichte an der FU Berlin. Heute arbeitet er als freier Journalist und Lehrer an einem beruflichen Gymnasium.

 

Dienstag, 12. Mai. 2015, 19:30Uhr
Buchpremiere: Leben in Trümmern
Leben in Trümmern - Alltag in Berlin 1945
Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin und Zehlendorfer Zeitzeugen
Das Jahr 1945 hat Berlin verändert wie kein anderes Jahr. Während am Anfang noch erbittert gegen die vorrückende sowjetische Armee gekämpft wurde und das NS-Regime mit aller Brutalität gegen jeden Widerstand vorging, folgte im April und Mai die Erleichterung vieler, überlebt zu haben, aber auch der Albtraum der Besetzung. Im Sommer schließlich rückten die Westalliierten in ihre Sektoren ein. Die Stadt erwachte zu neuem Leben, um dann im Winter 1945 im Frost zu erstarren.
Die Autorin Traudl Kupfer hat für dieses Buch über 20 Berliner interviewt, die das Jahr 1945 in Berlin erlebt haben. Sie stellt ihr neues Buch in unserer Buchhandlung vor und spricht mit einigen der Zehlendorfer Zeitzeugen, die in ihrem Buch zu Wort gekommen sind.
Die Moderation übernimmt der Historiker und Verleger des Elsengold Verlages, Dr. Dirk Palm.


Dienstag, 28. Apr. 2015, 19:30Uhr
Meine Farm in Afrika. Das Leben der Frieda von Bülow
Sie war die deutsche Tania Blixen, eine Frau voller Gegensätze, die Afrikareisende, Abenteurerin und Begründerin des deutschen Kolonialromans: Frieda von Bülow. Als frühe Feministin kämpfte sie für die Selbstbestimmung der Frauen, als Geliebte des umstrittenen Kolonialpolitikers Carl Peters träumte sie von einem unbeschwerten Leben in Afrika an dessen Seite. Unverheiratet, selbstständig und hochbegabt entsprach sie so gar nicht dem Bild der Frau im 19. Jahrhundert. Lesung und Gespräch mit Kerstin Decker über ihr Buch Meine Farm in Afrika. Das Leben der Frieda von Bülow. (Berlin Verlag)

Die Autorin Kerstin Decker, geboren 1962 in Leipzig, promovierte Philosophin, ist Autorin des Tagesspiegel. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt erschienen „Lou Andreas-Salomé. Der bittersüße Funken Ich“, „Nietzsche und Wagner. Geschichte einer Hassliebe“ und "Richard Wagner. Mit dem Auge seiner Hunde betrachtet." Sie lebt in Berlin.
Es moderiert Hermann-Josef Fohsel.



Freitag, 24. Apr. 2015, 20.00Uhr
Regisseur Hans Neuenfels zu Gast
Zu Gast in der Buchlounge ist das Enfant terrible des Theaters Hans Neuenfels. Dessen Inszenierung von Mozarts Oper Idomeneo an der Deutschen Oper, wo zum Schluss Poseidon, Buddha, Jesus und Mohammed ihre Köpfe verlieren, wurde bei der Wiederaufnahme 2006, erst aus Angst vor islamistischen Anschlägen verboten und dann für zwei Vorstellungen unter Polizeischutz aufgeführt.
Es liest und spricht der ewig junge Regierebell, der mit seinen provokanten Inszenierungen, wie kaum ein anderer Regisseur polarisiert unter anderem auch über Griechenland und die alten Griechen.
Seit wann gehört uns Griechenland? - so ist das Heft 4/2014 der Kulturzeitschrift NEUE RUNDSCHAU überschrieben, an dem sich renommierte Schriftsteller, Kulturschaffende und Wissenschaftler beteiligt haben. Im Zentrum steht das archaisch-klassische Hellas, das heroische, reine, dem sich seit dem 18. Jahrhundert kein Volk so nahe fühlte wie das deutsche. Der Band ist ein hoch interessanter Parcours klassischen Erbes, Traditionen und Kulturtransfers sowie von wechselseitigen Einflüssen und Rezeptionshaltungen.
In den Wochen des Finanz-Showdowns zwischen der neuen griechischen Regierung und der EU eine lohnende Lektüre.
Unter dem Titel Ein Grieche vom Niederrhein, ein biografischer Ausflug in seine Jugendzeit, schildert Neuenfels, wie ihm Heraklit und Homer durch seine Pubertät begleitet und geholfen haben.

Donnerstag, 16. Apr. 2015, 20:00Uhr
Berlin Crime
Erste Lesung in der neu eröffneten Buchlounge Zehlendorf
Berlin Crime - Dunkle Berlin Geschichten
Berlin lockt mit Abgründen: Borderline bei Mauerfall. Hüterin der Bettelkinder. Racheengel auf Abwegen. Politik und Kinderporno. Ein pervertierter Polizeieinsatz in Moabit. Der Clash der Kulturen und östliche Weisheit, die auf westlichen Größenwahn trifft. Die düstere Seite der großen Bärin Berlin wird von zehn spannenden Autorinnen erzählt.
Berlin für Mutige: Das Böse lauert facettenreich in zehn Geschichten, gelegentlich tödlich und immer faszinierend wie das Leben im wilden Berlin an der Spree.